Von allen Künsten gehört keine so ausschliesslich der Gegenwart an wie der Tanz.
Es gibt für ihn eigentlich keine Vergangenheit, er ist eine Kunst des Augenblicks, vorbei schon im Entstehen.
Nichts vermag ihn zurückzurufen.

(Max von Boehn)

 
Die Frau ist die Hüterin und Gastgeberin auf Erden.
Selbst Trägerin von Leben, steht sie der Geburt und dem Tod, somit
dem Leben und der Erde am nächsten. Dieses Zwischen-Sein, das Leben selbst, ist der wahre Raum der Frau.

(Quelle: "Der Ruf der Großmutter" von Rosina-Fawzia Al-Rawi)

 
Wenn Du selbst nicht tanzen kannst,
lass Deine Seele tanzen.

(Madeleine Delbrèl)

 
Friedrich Nietzsche hat einmal gesagt: "Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde".
Ein tanzender Gott?
Einer, der sich der Musik, dem Rhythmus hingibt, der sich dreht und wiegt und vielleicht auch stampft und wirbelt - und möglicherweise dabei anderen auch schon mal ab und zu auf den Fuß tritt?
...Wir sind eingeladen, uns dem Rhythmus des Lebens zu geben, dem Auf und Ab, dem Hin und Her, dem schwindligen Wirbel und den ruhigen Passagen. Und da ist einer, der führt, der uns berührt, der uns hält, der den Weg vorgibt.... -  zur Melodie des Lebens tanzen Gott und Mensch, du und ich miteinander.

(Andrea Schwarz)


Das Ergreifendste, was ich heute erlebt habe, war die Begegnung mit einem kleinen, vielleicht siebenjährigen Mädchen in der Metro, es hatte eine große Narbe im Gesicht und stand still an der Hand der Mutter.
Als ein Akkordeonspieler einstieg und zu spielen begann, leuchteten seine Augen, es fing an zu tanzen, erstaunlich leicht und sinnlich und mit einem wunderbaren Rhythmusgefühl, so dass ich nicht mehr wegschauen konnte. Es wurde dabei schöner als jedes noch so schöne Mädchen.

(Sandra Hoffmann)

 
Wende das Gesicht der Sonne zu, damit der Schatten hinter Dich fällt !

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